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Warum pumpe ich wenig Milch ab? Ursachen & Tipps für Mütter | Youha – Youha B.V. Direkt zum Inhalt
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Warum einige Mütter weniger Milch abpumpen als erwartet (und was oft hilft)

Warum einige Mütter weniger Milch abpumpen als erwartet (und was oft hilft)

Viele Mütter erschrecken, wenn sie zum ersten Mal abpumpen. Man hat alles vorbereitet, nimmt sich in Ruhe Zeit und dann sieht man vielleicht nur eine kleine Menge Milch im Fläschchen erscheinen. Das kann verunsichern. "Mache ich etwas falsch?", "Habe ich genug Milch?", "Liegt es an meinem Körper?"

Diese Fragen höre ich regelmäßig von Müttern in meinem Umfeld und auch über Youha. Und ehrlich gesagt dachte ich früher selbst manchmal so.

Wichtig zu wissen ist: Die Menge an Milch, die du abpumpst, sagt längst nicht immer alles über deine Milchproduktion aus. Abpumpen ist nämlich viel mehr als nur "ein Gerät anschließen". Dein Körper, Hormone, Ruhe, Vertrauen und Komfort spielen alle eine große Rolle.

In diesem Blog nehme ich dich mit zu den häufigsten Gründen, warum das Abpumpen manchmal weniger Ertrag bringt als erwartet, und was oft hilft, um bequemer und effektiver abzupumpen.

Ein Baby trinkt anders als eine Pumpe

Eines der wichtigsten Dinge, die viele Mütter nicht wissen, ist, dass ein Baby oft effektiver trinkt als eine Milchpumpe. Das bedeutet also nicht automatisch, dass du zu wenig Milch hast, wenn du wenig abpumpst.

Laut der La Leche League International und Stillberaterinnen des Niederländischen Verbands der Stillberaterinnen reagieren viele Frauen anders auf eine Pumpe als auf ihr Baby. Ein Baby aktiviert nämlich auf natürliche Weise den Milchspendereflex durch Geruch, Hautkontakt und Saugtechnik.

Eine Pumpe versucht, diesen Prozess so gut wie möglich nachzuahmen, aber das bleibt anders als direktes Stillen. Das ist auch der Grund, warum manche Mütter problemlos stillen, während sie beim Abpumpen relativ wenig Ertrag sehen.

Stress und Müdigkeit haben großen Einfluss auf das Abpumpen

Dies wird oft unterschätzt. Abpumpen erfordert Entspannung des Körpers. Aber gerade in der Wochenbettzeit oder wenn man wieder anfängt zu arbeiten, sind Ruhe und Entspannung oft Mangelware. Schlafmangel, Anspannung oder das Gefühl, "leisten zu müssen" können den Milchspendereflex beeinflussen.

Ich höre regelmäßig von Müttern, dass sie angespannt auf das Fläschchen starren: "Kommt auch genug?" Und genau dieser Druck wirkt oft kontraproduktiv. Je mehr Stress du empfindest, desto schwieriger wird es manchmal, gut abzupumpen.

Was oft hilft:

  • ruhig und ohne Hast sitzen;
  • Wärme auf der Brust;
  • eine feste Routine;
  • entspanntes Atmen;
  • ein Foto oder Video deines Babys ansehen.

Viele Mütter stellen fest, dass die Milch besser fließt, sobald sie sich weniger auf die Menge konzentrieren.

Komfort macht einen riesigen Unterschied

Eine gute Abpump-Erfahrung dreht sich nicht nur um Technik, sondern auch um Komfort.

Wenn ein Brustschild nicht gut passt oder die Saugstärke zu hoch eingestellt ist, kann das Abpumpen schmerzhaft werden. Manche Mütter denken, dass Schmerz "dazu gehört", aber das muss wirklich nicht sein.

Noch besser: Unbehagen führt oft dazu, dass sich dein Körper weniger entspannt, wodurch das Abpumpen weniger effektiv wird.

Deshalb ist es wichtig, genau darauf zu achten:

  • die richtige Brustschildgröße;
  • eine angenehme Saugstärke;
  • eine Haltung, in der du entspannt sitzt;
  • eine Pumpe, die sich während des Gebrauchs angenehm anfühlt.

Was mir persönlich wichtig ist, ist, dass sich eine Pumpe an deinen Körper anpasst und nicht umgekehrt. Jede Mutter ist anders und jede Stillzeit verläuft anders.

Gerade deshalb entscheiden sich viele Mütter heutzutage bewusst für eine kabellose Milchpumpe, die mehr Bewegungsfreiheit bietet und sich natürlicher in den Alltag einfügt. Weniger Stress und mehr Komfort können beim Abpumpen überraschend viel ausmachen.

Erwartungen in sozialen Medien sind nicht immer realistisch

Online sieht man manchmal riesige Vorratsbeutel mit Muttermilch oder Tiefkühlfächer voller Fläschchen. Das kann das Gefühl vermitteln, dass man "hinten dran ist", wenn man weniger abpumpt.

Aber diese Bilder zeigen längst nicht immer die ganze Geschichte. Manche Frauen haben von Natur aus einen größeren Milchvorrat, während andere genau das produzieren, was ihr Baby braucht. Und Letzteres ist oft schon mehr als ausreichend.

Ein großer Vorrat sagt nicht automatisch etwas über Erfolg oder Gesundheit aus. Ich denke, es ist wichtig, dies häufiger ehrlich zu benennen, da viele Mütter sich durch Vergleiche unnötig verunsichern.

Was oft hilft, um angenehmer und effektiver abzupumpen

Obwohl jede Situation anders ist, gibt es einige Dinge, die viele Mütter als angenehm empfinden:

1. Wähle einen Moment, in dem du entspannt bist

Zum Beispiel am Morgen oder nach einer Stillmahlzeit.

2. Verwende eine Pumpe, die zu deinem Leben passt

Wenn das Abpumpen leichter in deinen Tagesablauf passt, wird es oft weniger stressig und lässt sich besser durchhalten.

3. Achte auf die richtige Größe

Ein gut passendes Brustschild kann einen großen Unterschied in Komfort und Ertrag machen.

4. Baue langsam auf

Höher ist nicht immer besser. Zu viel Saugkraft kann kontraproduktiv wirken.

5. Gib dir Zeit

Manche Mütter müssen sich wirklich an das Abpumpen gewöhnen. Das ist ganz normal.

Wann es sinnvoll ist, zusätzliche Hilfe in Anspruch zu nehmen

Bleiben Schmerzen bestehen, machst du dir Sorgen um deine Milchproduktion oder fühlt sich das Abpumpen wirklich nicht gut an? Dann kann es helfen, den Rat einer Stillberaterin oder eines medizinischen Fachpersonals einzuholen.

Manchmal liegt die Lösung in etwas Kleinem:

  • eine andere Größe;
  • eine andere Technik;
  • mehr Ruhepausen;
  • oder einfach mehr Vertrauen in den eigenen Körper.

Du musst nicht alles alleine herausfinden.

Abschließend

Was ich Müttern am liebsten mitgeben möchte, ist, dass Abpumpen kein Wettbewerb ist. Du bist nicht "schlechter dran", wenn du weniger Milch abpumpst als jemand anderes online.

Stillen und Abpumpen sind unglaublich persönlich. Und gerade deshalb ist es wichtig, darauf zu achten, was für dich und dein Baby funktioniert.

Meine Erfahrung ist, dass Komfort, Ruhe und Vertrauen oft viel mehr bewirken, als sich nur auf Zahlen zu konzentrieren. Eine angenehme Abpump-Erfahrung beginnt nicht damit, so viel Milch wie möglich zu produzieren, sondern mit einer Situation, in der du dich wohlfühlst.

Über den Autor

Elles ist Mutter und eng in die Produktentwicklung bei Youha involviert. Aus ihren eigenen Erfahrungen und Gesprächen mit Müttern ist es ihr wichtig, dass Abpumpen nicht nur praktisch, sondern vor allem komfortabel und entspannend ist.

"Was ich oft von Müttern höre, ist, dass sie denken, sie machen etwas falsch, wenn das Abpumpen nicht sofort wie erwartet funktioniert. Dabei beeinflussen so viele Faktoren. Mein Rat ist immer: Sei nachsichtig mit dir selbst und versuche vor allem, einen Weg zu finden, der zu dir passt. Gerade Ruhe und Vertrauen machen oft den größten Unterschied."

Elles Jannink-Baak Blogger von Youha
Liebe Grüße,
Elles Jannink-Baak
Produktspezialistin Youha
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